„Haifreie Zone“ – Die Kampagne

Eigentlich haben wir uns die Idee zu dieser Kampagne abgekupfert…schon vor Jahren betrieb Sharkproject International erfolgreich „Stop Sales“ in den deutschsprachigen Ländern, noch heute sind auf http://www.stop-sales.com die damaligen positiven und negativen Reaktionen der von den Organisatoren kontaktierten Haiprodukteanbieter in einer „Hall of Fame“ und „Hall of Shame“ nachzulesen.

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Warum wir eine Kampagne neuen Namens auf die Beine gestellt haben?

Erst einmal hat das mit den Ergebnissen von 29 Haiproben, die wir in Restaurants und Läden gesammelt hatten und durch das Umweltbundesamt in Wien untersuchen ließen, zu tun. Der gemeinsam mit dem Bundesamt im Februar 2013 publizierten Presseaussendung ist zu entnehmen, dass in jeder zweiten Probe erhebliche Mengen des hochtoxischen Nervengifts Methylquecksilber nachzuweisen waren, jede fünfte Probe enthielt Werte, die über 1mg/Kg lagen (das ist der nach EU-Normen zulässige Höchstwert) – die schon 2005 anlässlich der Stop Sales Kampagne festgestellte Gesundheitsgefährdung durch den Genuss von Haiprodukten ist also nach wie vor präsent…

Zum Anderen denken wir, dass eine sichtbare Kennzeichnung – oder auch Auszeichnung –  von Restaurants und Geschäften, in denen auf unsere Anregung hin Haie aus dem Sortiment genommen wurden, öffentlich auffälliger ist als Informationen, die lediglich über elektronische Medien abrufbar sind.

Ein Emblem – als Aufkleber oder Eyecatcher auf Infoblättern – weist also auf Restaurant- und Geschäftebetreiber hin, die sich ihrer Verantwortung den Kunden gegenüber bewusst sind und zudem erkannt haben, dass es ein schwerer Fehler ist, aus Profitgier bedenkenlos die Meere zu plündern und den Topräuber Hai auszurotten.

IMG_0062 chinarest.Nach fulminantem Beginn – schon wenige Tage nach Start der Kampagne konnten wir das „Lin House“ in Brunn am Gebirge zur Haifreie Zone erklären – mussten wir aber feststellen, dass es mehr resistente als kooperative Anbieter gibt.

Wir haben alle Verantwortlichen in den Restaurants und Läden wiederholt kontaktiert. Ab Anfang April haben wir begonnen, die Ergebnisse unserer Interventionen via Facebook mitzuteilen. Der besseren Übersicht halber setzen wir das nun auf dieser Domain fort. Die Nennung von Anbietern, die weiterhin Haiprodukte verkaufen, soll lediglich der Information dienen, keinesfalls soll (darf) dies als Boykottaufruf verstanden werden…

Weiters findet Ihr auf dieser Domain das Kapitel „Checkliste für Fisch-Feinschmecker“ (Autor: Dr. Walter Buchinger), das dem Buch „Blind Dates“, einer Sharkprojectpublikation, entnommen ist. Wer am Ende der Lektüre noch immer Appetit auf Delikatessen wie Haisteaks oder Schillerlocken hat, dem ist nicht zu helfen…

Solltet Ihr uns Anbieter von Haiprodukten nennen wollen, kontaktiert uns bitte unter e.harzhauser@sharkproject.org – bitte um Verständnis – aus Kapazitätsgründen gilt dies nur für Österreich! Wenn möglich mit der Meldung bitte ein Foto von der Karte oder dem Produkt senden.

Und wenn wir daran gehen, ganz Österreich als haifreien Zone gestalten zu wollen, muss in diesem Zusammenhang auch auf unsere Recherche zu einer ganz besonderen Delikatesse – der Haiflossensuppe – verwiesen werden. In Fernost ist dieses Prestigegericht nur um horrende Summen zu haben, in Österreich kostet sie beim Chinesen um`s Eck 3,80 Euro – da kann doch was nicht stimmen, dachten wir uns und ließen 10 Suppen untersuchen. Hier unser im November 2013 am Sharkproject-Blog publizierter Bericht.

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